ALLGEMEINE
GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
EGhosting.de
Webhosting · Server · Domains · Software · Digitale Dienste
1. Anbieter und Kontakt
Anbieter und
Vertragspartner ist, soweit im konkreten Angebot nicht ausdrücklich ein anderer
Vertragspartner genannt wird:
Scriptfabrik B.V.
Pastoor Jacobsweg 27
6226 VV Maastricht
Niederlande
E-Mail: hello@eghosting.de
Website: https://eghosting.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
NL869888316B01
Nachfolgend
„eghosting.de“, „wir“ oder „Anbieter“ genannt.
2. Geltungsbereich und Kundengruppen
2.1 Diese AGB gelten
für Verträge über Webhosting, Domains, virtuelle und dedizierte Server, Cloud-
und Speicherleistungen, E-Mail-Dienste, digitale Inhalte, Software, Lizenzen,
Zusatzdienste sowie damit verbundene Support- und Einrichtungsleistungen.
2.2 Das Angebot von
eghosting.de richtet sich ausdrücklich sowohl an Privatkunden als auch an
selbstständig tätige Kunden, Freiberufler, Einzelunternehmer und sonstige
Unternehmer. Der Kunde muss im Bestellvorgang zutreffend angeben, ob er die
konkrete Leistung überwiegend privat oder überwiegend für seine berufliche
beziehungsweise unternehmerische Tätigkeit bestellt.
2.3 Verbraucher ist
jede natürliche Person, die einen Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt,
die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit
zugerechnet werden können. Auch ein Selbstständiger ist Verbraucher, wenn der konkrete
Vertrag überwiegend privaten Zwecken dient.
2.4 Unternehmer ist
jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft,
die beim Vertragsschluss überwiegend im Rahmen ihrer gewerblichen oder
selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Ein Selbstständiger handelt
deshalb als Unternehmer, wenn er die Leistung überwiegend für seinen Betrieb
oder seine berufliche Tätigkeit bestellt.
2.5 Die steuerliche
Behandlung, insbesondere die Anwendung eines Umsatzsteuersatzes oder der
Umkehrung der Steuerschuldnerschaft, bestimmt nicht allein, ob der Kunde
Verbraucher oder Unternehmer im vertragsrechtlichen Sinn ist. Maßgeblich sind
der tatsächliche Vertragszweck und die zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
2.6 Soweit einzelne
Bestimmungen ausschließlich für Verbraucher oder Unternehmer gelten, wird dies
ausdrücklich kenntlich gemacht. Alle übrigen Bestimmungen gelten für beide
Kundengruppen.
2.7 Entgegenstehende
Geschäftsbedingungen eines Unternehmers gelten nur, wenn wir ihrer Geltung
ausdrücklich in Textform zugestimmt haben. Gegenüber Verbrauchern gelten
ausschließlich die gesetzlichen Regelungen und diese AGB.
2.8 Maßgeblich ist
die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung dieser AGB. Individuelle
Vereinbarungen und die konkrete Leistungsbeschreibung gehen diesen AGB vor.
3. Vertragsschluss und Vertragssprache
3.1
Produktdarstellungen sind noch kein verbindliches Angebot, sofern sie nicht
ausdrücklich als solches bezeichnet sind. Mit Abschluss des elektronischen
Bestellvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Vor Abgabe kann er
Eingaben erkennen und berichtigen.
3.2 Ein Vertrag kommt
zustande, wenn wir die Bestellung ausdrücklich annehmen, die Leistung
freischalten oder mit der Ausführung beginnen. Eine automatische
Eingangsbestätigung dokumentiert grundsätzlich nur den Eingang der Bestellung
und ist noch keine Annahme, sofern sie nicht ausdrücklich als
Auftragsbestätigung bezeichnet wird.
3.3 Wir dürfen
Bestellungen aus sachlichen Gründen ablehnen, insbesondere bei fehlgeschlagener
Identitäts- oder Zahlungsprüfung, unzutreffenden Angaben, Kapazitätsmangel,
Sicherheitsrisiken, rechtlichen Hindernissen oder einem begründeten
Missbrauchsverdacht.
3.4 Vertragssprache
ist Deutsch. Die Vertragsbestimmungen und Bestelldaten werden dem Kunden auf
einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail oder im Kundenkonto, zur
Verfügung gestellt. Der Kunde kann sie außerdem speichern und ausdrucken.
3.5 Minderjährige
dürfen kostenpflichtige Verträge nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen
Vertreter schließen, soweit eine solche Zustimmung gesetzlich erforderlich ist.
4. Leistungsbeschreibung und Bereitstellung
4.1 Inhalt,
technische Merkmale, Speicherplatz, Rechenleistung, Traffic,
Administrationsumfang, Support, Mindestvertragslaufzeit, Preis und
gegebenenfalls zugesicherte Verfügbarkeit ergeben sich aus der bei
Vertragsschluss geltenden Leistungsbeschreibung.
4.2 Leistungs- und
Zeitangaben sind nur garantiert, wenn sie ausdrücklich als Garantie oder
verbindlicher Service Level vereinbart wurden. Eine Verfügbarkeitszusage gilt
nur für die konkret bezeichneten Bestandteile und nach der dort beschriebenen
Messmethode.
4.3 Die
Bereitstellung erfolgt innerhalb der im Angebot genannten Frist. Fehlt eine
Frist, erfolgt sie ohne unangemessene Verzögerung nach Vertragsschluss,
erfolgreicher Zahlung beziehungsweise Zahlungsfreigabe und Abschluss
erforderlicher Prüfungen. Bei Domains hängt die Bereitstellung zusätzlich von
der zuständigen Registrierungsstelle ab.
4.4 Wartungen,
Sicherheitsupdates und technisch notwendige Eingriffe können die Nutzung
vorübergehend einschränken. Planbare Arbeiten kündigen wir nach Möglichkeit
rechtzeitig an und führen sie möglichst in nutzungsarmen Zeiten aus.
Notfallmaßnahmen dürfen ohne Vorankündigung erfolgen.
4.5 Für
Internetverbindungen, Endgeräte, Betriebssysteme, Software und sonstige
Voraussetzungen auf Kundenseite ist der Kunde verantwortlich, soweit sie nicht
ausdrücklich Teil der vereinbarten Leistung sind.
5. Webhosting, Speicher und E-Mail
5.1 Der Kunde erhält
die in der Leistungsbeschreibung bezeichneten Ressourcen. „Unbegrenzt“ oder
„unlimited“ bedeutet keine technisch grenzenlose Nutzung. Es gilt eine übliche,
zweckentsprechende und faire Nutzung unter Rücksicht auf Stabilität, Sicherheit
und andere Kunden. Konkrete technische Grenzen oder Fair-Use-Regeln müssen in
der Leistungsbeschreibung transparent angegeben sein.
5.2 Webhosting darf
nicht als offener Download-, Streaming-, Proxy-, VPN-, Mining-, Backup- oder
Massenspeicherdienst verwendet werden, sofern der gewählte Tarif dies nicht
ausdrücklich erlaubt.
5.3 Versandlimits,
Postfachgrößen, Filter und Maßnahmen gegen Spam und Schadsoftware ergeben sich
aus der Leistungsbeschreibung und den anerkannten Sicherheitsstandards. Eine
vollständige Erkennung schädlicher oder unerwünschter Nachrichten wird nicht geschuldet.
5.4 Der Kunde hält
verwendete Anwendungen, Erweiterungen und Zugangsdaten aktuell und sicher. Bei
Managed-Angeboten richtet sich die Aufgabenverteilung nach der
Leistungsbeschreibung.
6. Virtuelle und dedizierte Server
6.1 Bei nicht
verwalteten („unmanaged“) Servern ist der Kunde insbesondere für
Systemadministration, Konfiguration, Updates, Sicherheitsmaßnahmen,
Zugangsschutz, Überwachung und Datensicherung verantwortlich. Wir schulden dort
grundsätzlich nur die vereinbarte Infrastruktur und Netzwerkanbindung.
6.2 Bei verwalteten
(„managed“) Leistungen übernehmen wir ausschließlich die in der
Leistungsbeschreibung genannten Administrationsaufgaben. Nicht ausdrücklich
genannte Anwendungen oder individuelle Konfigurationen bleiben Sache des
Kunden.
6.3 Wir dürfen zur
Abwehr konkreter Gefahren Ports, Verbindungen oder Systeme vorübergehend
begrenzen oder isolieren, wenn dies zur Abwehr laufender Angriffe,
Schadsoftware, erheblicher Netzstörungen oder vergleichbarer Risiken
erforderlich und verhältnismäßig ist.
6.4
Hardwarekomponenten dedizierter Systeme dürfen bei Ausfall durch technisch
gleichwertige oder höherwertige Komponenten ersetzt werden, sofern dies die
vereinbarte Nutzung nicht beeinträchtigt.
7. Domains
7.1 Bei
Domainleistungen vermitteln und verwalten wir die Registrierung im Namen
beziehungsweise zugunsten des Kunden. Die Vergabe erfolgt durch die jeweilige
Registrierungsstelle. Ein Anspruch auf Registrierung oder dauerhaften Bestand
einer Domain besteht erst, wenn die Registrierung bestätigt wurde.
7.2 Ergänzend gelten
die jeweils anwendbaren Registrierungs- und Vergabebedingungen der Registry und
gegebenenfalls des Registrars. Der Kunde stellt richtige, vollständige und
aktuelle Inhaberdaten bereit und wirkt bei Verifizierungen mit.
7.3 Der Kunde prüft
vor Bestellung, ob die Domain und ihre Nutzung Rechte Dritter verletzen. Wir
führen keine umfassende Kennzeichen-, Namens- oder Markenprüfung durch.
7.4 Domainpreise
können sich durch Vorgaben von Registries, Registraren, Abgaben oder
Wechselkurse ändern. Preisänderungen für eine kommende Registrierungsperiode
werden rechtzeitig vor deren Beginn mitgeteilt. Verbraucher können die
Domainverlängerung vor Wirksamwerden der Erhöhung beenden.
7.5 Domaintransfers
setzen die technischen und rechtlichen Voraussetzungen der zuständigen Stellen
voraus. Der Kunde muss Auth-Codes, Zustimmungen und Kontaktdaten rechtzeitig
bereitstellen. Verzögerungen oder Ablehnungen durch Registry, Registrar oder bisherigen
Provider sind uns nur zuzurechnen, soweit wir sie zu vertreten haben.
7.6 Nach Vertragsende
unterstützen wir einen ordnungsgemäß und rechtzeitig beantragten
Domaintransfer. Ohne rechtzeitige Verlängerung oder Transfer können Domains
auslaufen, gesperrt oder von Dritten registriert werden. Wir informieren
Verbraucher rechtzeitig über wesentliche Ablauf- oder Verlängerungsfolgen.
8. Digitale Inhalte, Software und Lizenzen
8.1 Digitale Inhalte
und Software werden durch Download, Lizenzschlüssel, Kundenkonto oder eine
andere vereinbarte Form bereitgestellt. Umfang, Laufzeit, Gerätezahl,
Nutzungsrechte, Kompatibilität, Interoperabilität und technische
Schutzmaßnahmen ergeben sich aus dem Angebot.
8.2 Soweit nicht
anders vereinbart, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches,
nicht übertragbares Recht, die Software für eigene Zwecke im vereinbarten
Umfang zu nutzen. Weitergabe, Unterlizenzierung, öffentliche Zugänglichmachung,
Vermietung, Entfernung von Schutzvermerken sowie Vervielfältigung außerhalb
gesetzlicher Erlaubnisse sind nicht gestattet.
8.3 Zwingende
gesetzliche Rechte, insbesondere zur bestimmungsgemäßen Nutzung,
Sicherungskopie, Fehlerberichtigung, Interoperabilität und Prüfung der dem
Kunden zustehenden Rechte, bleiben unberührt.
8.4 Bei digitalen
Produkten und digitalen Diensten für Verbraucher gewährleisten wir die
vertraglich geschuldete Beschaffenheit, Funktionalität, Kompatibilität und
Sicherheit. Erforderliche Updates einschließlich Sicherheitsupdates werden für
den vertraglich zugesagten beziehungsweise gesetzlich geschuldeten Zeitraum
bereitgestellt und angekündigt.
8.5 Unterlässt ein
Verbraucher die Installation eines ordnungsgemäß bereitgestellten und
hinreichend erläuterten Updates innerhalb angemessener Zeit, haften wir nicht
für einen Mangel, der allein auf dem fehlenden Update beruht, sofern die
Installationsanleitung nicht fehlerhaft war.
8.6 Änderungen
fortlaufend bereitgestellter digitaler Leistungen über das zur Erhaltung der
Vertragsmäßigkeit Erforderliche hinaus erfolgen nur aus einem im Vertrag
vorgesehenen sachlichen Grund, ohne zusätzliche Kosten und nach klarer
vorheriger Information. Beeinträchtigt eine Änderung Zugang oder Nutzung mehr
als nur geringfügig, stehen Verbrauchern die gesetzlichen Rechte einschließlich
einer kostenfreien Vertragsbeendigung zu.
9. Support
9.1 Support wird über
die in der Leistungsbeschreibung genannten Kanäle und Zeiten erbracht.
Reaktionszeiten sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich zugesagt wurden.
9.2 Support umfasst
keine Schulung, Entwicklung, Fehleranalyse fremder Software, Wiederherstellung
kundenseitig gelöschter Daten oder Administration nicht vereinbarter Systeme,
sofern dies nicht ausdrücklich eingeschlossen ist.
9.3 Für
kostenpflichtige Zusatzarbeiten nennen wir vor Beginn den Preis oder die
Berechnungsgrundlage. Ohne Zustimmung des Verbrauchers entstehen keine
zusätzlichen Kosten.
10. Pflichten des Kunden und zulässige Nutzung
10.1 Der Kunde macht
richtige und vollständige Angaben und hält Kontakt-, Rechnungs- und
Zahlungsdaten aktuell. Er prüft Mitteilungen im Kundenkonto und an die
angegebene E-Mail-Adresse regelmäßig.
10.2 Zugangsdaten,
API-Schlüssel und Wiederherstellungscodes sind geheim zu halten, angemessen zu
schützen und bei Missbrauchsverdacht unverzüglich zu ändern. Der Kunde
informiert uns unverzüglich über Sicherheitsvorfälle.
10.3 Untersagt sind
insbesondere:
·
rechtswidrige
Inhalte oder Handlungen sowie Verletzungen von Urheber-, Marken-,
Persönlichkeits-, Datenschutz- oder sonstigen Rechten;
·
Schadsoftware,
Phishing, Botnetze, unbefugte Zugriffe, Portscans, DDoS-Angriffe und Umgehung
von Sicherheitsmaßnahmen;
·
unverlangte
Massenkommunikation, E-Mail-Adresshandel und sonstiger Spam;
·
Inhalte
sexuellen Missbrauchs von Kindern, terroristische Inhalte und strafbare Hass-
oder Gewaltinhalte;
·
Täuschung,
Betrug, Identitätsmissbrauch und rechtswidrige Glücksspiel-, Finanz- oder
Handelsangebote;
·
eine
Nutzung, die Systeme, Netzwerke oder andere Kunden erheblich beeinträchtigt.
10.4 Der Kunde darf
Leistungen Dritten nur überlassen oder weiterverkaufen, wenn der Tarif dies
erlaubt. Er bleibt dann für die vertragliche Nutzung verantwortlich und muss
seinen Nutzern mindestens gleichwertige Pflichten auferlegen.
10.5 Der Kunde
unterstützt erforderliche Sicherheits-, Missbrauchs- und Rechtsprüfungen in
angemessenem Umfang. Er darf keine Nachweise fälschen und keine Herkunft von
Datenverkehr verschleiern.
11. Inhalte, Meldungen und Maßnahmen
11.1 Für vom Kunden
gespeicherte oder verbreitete Inhalte ist grundsätzlich der Kunde
verantwortlich. Wir überwachen Inhalte nicht allgemein und führen keine
allgemeine aktive Nachforschung nach Rechtsverstößen durch.
11.2 Hinweise auf
mutmaßlich rechtswidrige Inhalte können mit genauer URL beziehungsweise
Serverzuordnung, Begründung, Kontaktdaten und einer Erklärung zur Richtigkeit
an hello@eghosting.de gemeldet
werden.
11.3 Bei hinreichend
konkreten Hinweisen prüfen wir die Angelegenheit sorgfältig, objektiv und
verhältnismäßig. Je nach Sachlage können wir Informationen anfordern, Inhalte
sperren oder entfernen, Zugänge beschränken, Sicherheitsmaßnahmen treffen oder
Behördenanordnungen befolgen.
11.4 Soweit rechtlich
zulässig und nicht aus Sicherheits-, Ermittlungs- oder Missbrauchsgründen
ausgeschlossen, informieren wir den betroffenen Kunden über Maßnahme, Grund und
mögliche Abhilfe. Offensichtlich unbegründete oder missbräuchliche Meldungen können
zurückgewiesen werden.
11.5 Zwingende Rechte
und Pflichten nach dem Digital Services Act sowie behördliche und gerichtliche
Anordnungen bleiben unberührt.
12. Datensicherung und Datenherausgabe
12.1 Ob und in
welchem Umfang Sicherungen durch uns geschuldet sind, ergibt sich
ausschließlich aus dem gewählten Tarif. Eine Backup-Funktion ersetzt keine
eigene, unabhängige Sicherung des Kunden, sofern nicht ausdrücklich ein
vollständig verwalteter Sicherungsdienst vereinbart wurde.
12.2 Der Kunde
erstellt in angemessenen Abständen Sicherungskopien außerhalb der von uns
bereitgestellten Systeme. Vor eigenen Änderungen, Updates oder Kündigung ist
eine aktuelle Sicherung besonders erforderlich.
12.3 Soweit wir
Backups schulden, richten sich Häufigkeit, Aufbewahrungsdauer,
Wiederherstellungspunkte und Wiederherstellungszeiten nach der
Leistungsbeschreibung. Einzelne Dateien oder Zeitstände können nur
wiederhergestellt werden, wenn dies technisch vorgesehen und im
Sicherungszeitraum vorhanden ist.
12.4 Nach
Vertragsende kann der Kunde seine Daten bis zum Beendigungszeitpunkt selbst
exportieren. Soweit im Angebot eine Nachfrist angegeben ist, halten wir Daten
während dieser Frist abrufbar. Danach dürfen sie sicher gelöscht werden, sofern
keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Gesetzliche Verbraucherrechte
bleiben unberührt.
13. Preise, Abrechnung und Steuern
13.1 Die auf
eghosting.de gegenüber Privatkunden und Selbstständigen angezeigten Endpreise
sind Bruttopreise und enthalten die nach den jeweils anwendbaren steuerlichen
Vorschriften geschuldete Umsatzsteuer sowie alle unvermeidbaren
Preisbestandteile. Soweit niederländische Umsatzsteuer anzuwenden ist, ist im
Preis grundsätzlich der niederländische Regelsteuersatz von derzeit 21 %
enthalten.
13.2 Bei
elektronischen Dienstleistungen an Privatkunden in anderen EU-Mitgliedstaaten
kann anstelle des niederländischen Steuersatzes der Umsatzsteuersatz des Landes
gelten, in dem der Kunde seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Der
im Bestellvorgang nach Ermittlung des Kundenstandorts ausgewiesene Gesamtpreis
einschließlich Umsatzsteuer ist maßgeblich. Gesetzlich zulässige
Sonderregelungen, insbesondere die unionsweite Umsatzschwelle für bestimmte
grenzüberschreitende elektronische Leistungen, bleiben unberührt.
13.3 Bestellt ein
Selbstständiger oder sonstiger Unternehmer die Leistung für sein Unternehmen,
muss er richtige Unternehmens-, Anschrifts- und Steuerdaten angeben. Bei
grenzüberschreitenden Leistungen innerhalb der EU kann bei Vorliegen der
gesetzlichen Voraussetzungen die Steuerschuldnerschaft auf den
unternehmerischen Kunden übergehen (Reverse Charge). In diesem Fall wird keine
Umsatzsteuer berechnet und die Rechnung enthält den gesetzlich erforderlichen
Hinweis. Wir dürfen die Unternehmereigenschaft und eine angegebene
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer prüfen.
13.4 Kann eine
Unternehmereigenschaft oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nicht
hinreichend nachgewiesen beziehungsweise bestätigt werden, dürfen wir die
Bestellung bis zur Klärung zurückhalten oder den für die konkrete Transaktion
gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuerbetrag berechnen. Der Kunde informiert uns
unverzüglich über Änderungen seiner Steuerdaten.
13.5 Ändert sich der
anzuwendende Umsatzsteuersatz aufgrund gesetzlicher Vorgaben, des
Kundenstandorts, einer korrigierten Kundenangabe oder einer behördlichen
Entscheidung, wird der Bruttopreis im gesetzlich erforderlichen Umfang
angepasst. Eine nachträgliche Korrektur erfolgt nur, soweit sie steuerrechtlich
vorgeschrieben oder zulässig ist. Der Kunde haftet für Mehrsteuern, Zinsen oder
angemessene notwendige Kosten nur, soweit diese durch vorsätzlich oder
fahrlässig unrichtige Angaben des Kunden verursacht wurden.
13.6
Abrechnungsperiode und Fälligkeit ergeben sich aus dem Bestellvorgang.
Wiederkehrende Entgelte dürfen im Voraus für die vereinbarte Periode berechnet
werden. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt und weisen den
anzuwendenden Umsatzsteuersatz beziehungsweise eine zulässige
Steuerschuldumkehr aus.
13.7 Zusatzverbrauch
wird nur berechnet, wenn Preis, Einheit und Messmethode vereinbart wurden.
Soweit technisch möglich, informieren wir vor Erreichen kostenrelevanter
Schwellen oder bieten ein Limit an.
13.8
Nutzungsabhängige und optionale Kosten werden vor Vertragsschluss transparent
erläutert. Kostenpflichtige Zusatzleistungen werden nur nach ausdrücklicher
Bestellung berechnet.
13.9 Der Kunde trägt
Entgelte, die sein Zahlungsdienstleister oder seine Bank aufgrund seiner
Zahlungsart erhebt. Von uns berechnete Zahlungsentgelte überschreiten nicht die
gesetzlich zulässigen tatsächlichen Kosten; für gesetzlich privilegierte
Zahlungsarten erheben wir keine unzulässigen Zusatzentgelte.
14. Zahlungen, Zahlungsverzug und Aufrechnung
14.1 Akzeptierte
Zahlungsarten werden im Bestellvorgang angezeigt. Dazu können insbesondere
Überweisung, PayPal sowie über Stripe oder Mollie angebotene Zahlungsarten
gehören. Es gelten ergänzend die Bedingungen des gewählten Zahlungsdienstes.
14.2 Schlägt eine
Zahlung fehl, bleibt der Zahlungsanspruch bestehen. Der Kunde hat von ihm zu
vertretende Rücklastschrift- oder Rückbuchungskosten nur in tatsächlich
angefallener und gesetzlich zulässiger Höhe zu ersetzen.
14.3 Vor einer Sperre
wegen Zahlungsverzugs erhält ein Verbraucher grundsätzlich eine angemessene
Zahlungsfrist und einen Hinweis auf die drohende Sperre. Eine sofortige
Maßnahme bleibt bei Betrug, erheblichem Sicherheitsrisiko oder anderem
wichtigen Grund zulässig.
14.4 Verzugszinsen,
Inkassokosten und sonstige Kosten werden nur nach den zwingenden gesetzlichen
Voraussetzungen und in gesetzlich zulässiger Höhe verlangt.
14.5 Verbraucher
dürfen mit Gegenforderungen nach den gesetzlichen Regeln aufrechnen und
Zurückbehaltungsrechte ausüben. Gegenüber Unternehmern ist die Aufrechnung mit
bestrittenen oder nicht rechtskräftig festgestellten Forderungen
ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
15. Preisänderungen bei laufenden Verträgen
15.1 Während einer
festen Mindestlaufzeit bleibt der vereinbarte Preis grundsätzlich unverändert.
Ausgenommen sind Änderungen der Umsatzsteuer oder anderer zwingender
staatlicher Abgaben; diese können zum gesetzlich maßgeblichen Zeitpunkt
weitergegeben werden.
15.2 Für eine
folgende Vertrags- oder Verlängerungsperiode dürfen wir Preise aus sachlichen
Gründen anpassen, insbesondere wegen nachweisbarer Änderungen von Energie-,
Rechenzentrums-, Lizenz-, Registry-, Netz-, Personal- oder Beschaffungskosten,
Wechselkursen, Steuern oder gesetzlichen Anforderungen.
15.3 Wir informieren
Verbraucher klar und in Textform mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden über
neuen Preis, Grund und Zeitpunkt. Bei einer nicht ausschließlich vorteilhaften
Erhöhung kann der Verbraucher den betroffenen Vertrag bis zum Wirksamwerden kostenfrei
zum Änderungszeitpunkt kündigen. Erfolgt keine wirksame Information oder
besteht kein angemessenes Kündigungsrecht, wird die Erhöhung nicht
Vertragsbestandteil.
15.4 Preissenkungen
oder Änderungen zugunsten des Kunden können ohne Vorlauf wirksam werden.
16. Widerrufsrecht für Verbraucher
16.1 Verbrauchern
steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von
14 Tagen zu. Einzelheiten, Ausnahmen, Folgen und das Musterformular ergeben
sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die vor Vertragsschluss und auf
einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt wird.
16.2 Verlangt ein
Verbraucher ausdrücklich, dass eine Dienstleistung – etwa Hosting,
Serverbereitstellung oder Support – während der Widerrufsfrist beginnt, kann
bei Widerruf ein angemessener anteiliger Betrag für die bis dahin ordnungsgemäß
erbrachte Leistung geschuldet sein, sofern die gesetzlichen Informations- und
Zustimmungsvoraussetzungen erfüllt sind. Das Widerrufsrecht erlischt bei
Dienstleistungen grundsätzlich erst nach vollständiger Erbringung und nur unter
den gesetzlichen Voraussetzungen.
16.3 Bei nicht auf
einem körperlichen Datenträger gelieferten digitalen Inhalten kann das
Widerrufsrecht mit Beginn der Vertragserfüllung erlöschen, wenn der Verbraucher
vorher ausdrücklich zugestimmt, den Verlust seines Widerrufsrechts bestätigt
und eine Vertragsbestätigung erhalten hat.
16.4 Für Domains gilt
kein pauschaler Ausschluss. Ob ein Widerrufsrecht besteht oder erlischt,
richtet sich nach der konkreten Leistung und den gesetzlichen Voraussetzungen.
Eine bloße Registrierung darf nicht ohne Weiteres als kundenspezifische
Anfertigung behandelt werden.
16.5 Die seit dem 19.
Juni 2026 für Onlineverträge vorgeschriebene elektronische Widerrufsfunktion
wird zusätzlich zu den übrigen Widerrufsmöglichkeiten bereitgestellt. Ihre
Nutzung ist nicht verpflichtend.
17. Vertragslaufzeit und ordentliche Kündigung
17.1 Die anfängliche
Mindestlaufzeit beträgt je nach gewähltem Angebot einen Monat, zwölf Monate, 24
Monate oder die im Bestellvorgang ausdrücklich angegebene Dauer.
17.2 Während einer
wirksam vereinbarten festen Mindestlaufzeit ist die ordentliche Kündigung
grundsätzlich zum Ende dieser Laufzeit möglich. Die Kündigung kann jederzeit
mit Wirkung zum nächstmöglichen Termin erklärt werden.
17.3 Nach Ablauf der
festen Mindestlaufzeit verlängert sich ein Verbrauchervertrag nur auf
unbestimmte Zeit. Er kann dann jederzeit mit einer Frist von höchstens einem
Monat gekündigt werden. Im Voraus gezahlte Entgelte für die Zeit nach
Vertragsende werden anteilig erstattet. Kürzere im Angebot zugesagte
Kündigungsfristen bleiben bestehen.
17.4 Ein Vertrag ohne
feste Mindestlaufzeit kann mit der im Angebot genannten Frist, gegenüber
Verbrauchern jedoch höchstens mit einer Frist von einem Monat, gekündigt
werden.
17.5 Kündigungen sind
über eine im Kundenkonto angebotene Funktion, per E-Mail oder in jeder anderen
gesetzlich zulässigen Form möglich. Eine strengere Form als beim
Vertragsschluss wird nicht verlangt. Wir bestätigen Eingang und
Beendigungszeitpunkt auf einem dauerhaften Datenträger.
17.6
Domainkündigungen müssen so rechtzeitig eingehen, dass die Nichtverlängerung
gegenüber Registry oder Registrar noch umgesetzt werden kann. Die erforderliche
Vorlaufzeit wird im Angebot oder Kundenkonto transparent angegeben. Eine
Domainkündigung beendet nicht automatisch andere, technisch unabhängig nutzbare
Leistungen, sofern dies bei Bestellung klar dargestellt wurde.
18. Außerordentliche Kündigung und Sperrung
18.1 Das Recht beider
Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die Fortsetzung bis zum
regulären Ende unter Berücksichtigung aller Umstände unzumutbar ist.
18.2 Vor einer
Kündigung oder vollständigen Sperre wegen behebbarer Vertragsverletzung setzen
wir grundsätzlich eine angemessene Frist zur Abhilfe. Dies ist nicht
erforderlich, wenn Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder eine sofortige
Maßnahme wegen schwerer Rechtsverletzung, Sicherheitsgefahr, laufenden
Angriffs, Betrugs, behördlicher Anordnung oder Schutzes Dritter erforderlich
ist.
18.3 Maßnahmen werden
auf den erforderlichen Umfang und Zeitraum begrenzt. Soweit möglich, wird nur
die betroffene Leistung eingeschränkt. Wir informieren den Kunden mit
Begründung, soweit dem keine Rechts-, Sicherheits- oder Ermittlungsgründe
entgegenstehen.
18.4 Eine berechtigte
Sperrung befreit nicht automatisch von fälligen Entgelten. Beruht die
Nichtnutzbarkeit dagegen auf einem von uns zu vertretenden Mangel, bleiben
Minderungs-, Erstattungs- und Schadensersatzrechte bestehen.
19. Folgen der Vertragsbeendigung
19.1 Mit Vertragsende
entfallen Zugang und Nutzungsrecht an der betroffenen Leistung. Der Kunde
sichert und exportiert seine Daten rechtzeitig und entfernt Software oder
Lizenzschlüssel, soweit dies vertraglich erforderlich ist.
19.2 Ein
verbleibendes Guthaben und im Voraus gezahlte Entgelte für nicht mehr
geschuldete Leistungszeiträume werden erstattet, soweit keine wirksame
Gegenforderung besteht. Gesetzliche Erstattungsfristen bleiben unberührt.
19.3 Vorschriften,
die ihrem Zweck nach über das Vertragsende hinaus gelten, insbesondere zu
Nutzungsrechten, Vertraulichkeit, Haftung und offenen Zahlungsansprüchen,
bleiben anwendbar.
20. Vertragsmäßigkeit, Mängelrechte und Garantien
20.1 Für Verbraucher
gelten die zwingenden gesetzlichen Rechte bei nicht vertragsgemäßen Waren,
digitalen Inhalten und Dienstleistungen. Dazu gehören je nach Leistungsart
insbesondere Herstellung des vertragsgemäßen Zustands, Ersatzleistung,
Preisminderung, Vertragsbeendigung und Schadensersatz.
20.2 Der Verbraucher
meldet Störungen möglichst zeitnah mit einer nachvollziehbaren Beschreibung.
Eine verspätete Meldung lässt zwingende Rechte nicht entfallen, kann aber die
Fehlersuche oder Schadensbegrenzung erschweren.
20.3 Wir dürfen zur
Nacherfüllung zunächst eine angemessene technische Lösung, Fehlerbehebung,
erneute Bereitstellung oder gleichwertige Ersatzleistung anbieten, soweit dies
dem Verbraucher kostenlos, innerhalb angemessener Zeit und ohne erhebliche
Unannehmlichkeiten möglich ist.
20.4 Eine Garantie
besteht nur, wenn sie ausdrücklich als „Garantie“ bezeichnet und mit Inhalt,
Dauer und Garantiegeber erklärt wurde. Gesetzliche Rechte werden durch
Garantien nicht eingeschränkt.
20.5 Für Unternehmer
können gesetzlich zulässige abweichende Gewährleistungsregeln in der
individuellen Leistungsbeschreibung vereinbart werden. Zwingendes Recht bleibt
unberührt.
21. Haftung
21.1 Wir haften nach
den zwingenden gesetzlichen Vorschriften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit,
für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit, für Arglist, ausdrücklich
übernommene Garantien sowie in Fällen zwingender Produkthaftung.
21.2 Bei leicht
fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haften wir für den
bei Vertragsschluss vernünftigerweise vorhersehbaren und typischen Schaden.
Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die
ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erst ermöglicht und auf deren Einhaltung
der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
21.3 Bei Datenverlust
richtet sich die Ersatzpflicht nach dem Schaden, der auch bei einer dem Kunden
zumutbaren und vertragsgemäßen Datensicherung entstanden wäre. Dies gilt nicht,
soweit wir die Datensicherung ausdrücklich übernommen haben oder eine Einschränkung
gesetzlich unzulässig ist.
21.4 Wir haften nicht
für Störungen außerhalb unseres Verantwortungsbereichs, insbesondere allgemeine
Internetausfälle, kundenseitige Systeme oder Maßnahmen von Registry, Registrar
oder Zahlungsdienstleister. Dies gilt nicht, soweit wir den Dritten zur Vertragserfüllung
einsetzen und dessen Verhalten rechtlich zu vertreten haben.
21.5 Gesetzliche
Beweislastregeln und zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt. Keine
Bestimmung dieser AGB schließt eine Haftung aus, die nach anwendbarem Recht
nicht ausgeschlossen oder begrenzt werden darf.
22. Höhere Gewalt
22.1 Keine Partei
haftet für eine Verzögerung oder Nichterfüllung, soweit sie auf einem außerhalb
ihrer zumutbaren Kontrolle liegenden, bei Vertragsschluss nicht
vernünftigerweise vorhersehbaren und trotz angemessener Maßnahmen nicht
vermeidbaren Ereignis beruht. Dazu können Naturkatastrophen, Krieg, behördliche
Maßnahmen, großflächige Strom- oder Netzausfälle sowie erhebliche Angriffe auf
Internetinfrastruktur gehören.
22.2 Die betroffene
Partei informiert die andere unverzüglich und begrenzt Auswirkungen nach
Möglichkeit. Zahlungspflichten für bereits ordnungsgemäß erbrachte Leistungen
bleiben bestehen.
22.3 Dauert die
erhebliche Leistungsstörung länger als 30 Tage oder entfällt der Vertragszweck,
kann jede Partei den betroffenen Leistungsteil außerordentlich beenden. Im
Voraus gezahlte Beträge für danach nicht erbrachte Leistungen werden erstattet.
23. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
23.1 Informationen
zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die gesonderte
Datenschutzerklärung von eghosting.de.
23.2 Verarbeitet der
Kunde über unsere Dienste personenbezogene Daten, ist er für die Rechtmäßigkeit
dieser Verarbeitung verantwortlich. Soweit wir personenbezogene Daten
ausschließlich im Auftrag des Kunden verarbeiten, schließen die Parteien vor
Beginn, soweit erforderlich, eine Vereinbarung über Auftragsverarbeitung nach
Artikel 28 DSGVO.
23.3 Der Kunde darf
keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten oder Daten mit
außergewöhnlich hohem Schutzbedarf verarbeiten, wenn der gewählte Dienst dafür
nicht ausdrücklich vorgesehen ist und keine geeigneten zusätzlichen
Schutzmaßnahmen vereinbart wurden.
24. Änderungen von Leistungen und AGB
24.1 Wir dürfen
Leistungen ändern, soweit dies zur Sicherheit, Fehlerbehebung, technischen
Weiterentwicklung, Interoperabilität, Anpassung an gesetzliche Vorgaben oder
Vermeidung von Missbrauch erforderlich ist und die vertraglich geschuldete
Hauptleistung nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
24.2 Wesentliche, für
den Kunden nicht ausschließlich vorteilhafte Änderungen eines laufenden
Verbrauchervertrags werden klar, verständlich und auf einem dauerhaften
Datenträger mit angemessenem Vorlauf angekündigt. Soweit die Änderung nicht
bereits zwingend gesetzlich erforderlich und für den Kunden zumutbar ist, kann
der Kunde den betroffenen Vertrag vor Wirksamwerden kostenfrei beenden.
24.3 Schweigen gilt
gegenüber Verbrauchern nicht allein als Zustimmung zu neuen AGB. Änderungen
werden nur wirksam, wenn eine gesetzliche oder vertraglich wirksam vereinbarte
Änderungsbefugnis besteht oder der Kunde zustimmt.
24.4 Änderungen, die
ausschließlich neue Bestellungen oder Verlängerungsperioden betreffen, werden
vor der jeweiligen Bestellung beziehungsweise Verlängerung mitgeteilt.
25. Vertragsübertragung
25.1 Wir dürfen den
Vertrag auf ein verbundenes oder anderes geeignetes Unternehmen übertragen,
wenn dadurch die Rechte des Verbrauchers nicht vermindert werden. Der Kunde
wird rechtzeitig informiert und kann bei einer für ihn nachteiligen Übertragung
den Vertrag zum Übertragungszeitpunkt kostenfrei beenden.
25.2 Der Kunde darf
den Vertrag mit unserer Zustimmung übertragen. Die Zustimmung darf bei
Verbrauchern nicht ohne sachlichen Grund verweigert werden. Gesetzliche
Abtretungsrechte bleiben unberührt.
26. Beschwerden und Verbraucherstreitbeilegung
26.1 Beschwerden
können an hello@eghosting.de oder
die in Abschnitt 1 genannte Postanschrift gerichtet werden. Wir bestätigen
Beschwerden und beantworten sie grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen. Ist eine
längere Bearbeitung erforderlich, informieren wir über Grund und
voraussichtliche Dauer.
26.2 Die frühere
Plattform der Europäischen Kommission zur Online-Streitbeilegung wurde am 20.
Juli 2025 eingestellt. Ein Link zu dieser Plattform wird daher nicht
bereitgestellt.
26.3 Scriptfabrik
B.V. nimmt derzeit nicht an Verfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle
teil und ist hierzu nicht verpflichtet, soweit keine zwingende gesetzliche
Verpflichtung besteht. Wir bemühen uns dennoch um eine direkte und
einvernehmliche Lösung.
26.4 Verbraucher
können sich außerdem an das Europäische Verbraucherzentrum ihres Wohnsitzstaats
beziehungsweise an das ECC-Net wenden. Gesetzliche Rechte und der Zugang zu
staatlichen Gerichten werden dadurch nicht eingeschränkt.
27. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
27.1 Es gilt
niederländisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern
gilt diese Rechtswahl nur, soweit sie ihnen nicht den Schutz zwingender
Bestimmungen des Staates entzieht, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt
haben.
27.2 Verbraucher
können Ansprüche vor den nach zwingendem Recht zuständigen Gerichten geltend
machen. Eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung zulasten eines
Verbrauchers wird nicht getroffen.
27.3 Für Unternehmer
ist, soweit gesetzlich zulässig, Maastricht, Niederlande, ausschließlicher
Gerichtsstand. Wir dürfen einen Unternehmer auch an seinem allgemeinen
Gerichtsstand verklagen.
28. Schlussbestimmungen
28.1 Individuelle
Vereinbarungen haben Vorrang. Elektronische Kommunikation und Erklärungen in
Textform genügen, soweit das Gesetz keine strengere Form verlangt.
28.2 Sollte eine
Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen
wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt keine von uns
vorformulierte Ersatzregel; es gelten die gesetzlichen Vorschriften.
28.3 Überschriften
dienen nur der Übersicht. Sie beschränken den Inhalt der Bestimmungen nicht.
Stand: 27 August 2026